PETER ANGELE
Von ein paar Reisen


Sonntag, 26.08.2012 - Kuta/Bali


Da es von Lombok aus keine direkten Flüge nach Flores gibt, mussten wir den Umweg über Denpasar (Bali) nehmen. Dort mussten wir auf den Weiterflug bis zum nächsten Tag warten. Also sagten wir uns, wir fliegen früh weg, dann können wir wenigstens einen vollen Tag und eine Nacht auf Bali verbringen. Einmal dort, fanden wir schnell ein günstiges Hotel in Kuta, nicht weit vom Strand entfernt.

Wir begannen sofort mit der 'Erkundung' dieser für uns neuen Welt. Der Strand schien uns nichts Besonderes. Wie sie eben so sind, (fast) überall auf der Welt, wo westlicher Massentourismus hinkommt. Von den berühmten Wellen zum Surfen sahen wir nicht das, was wir erwartet hatten. Da gibt es in Lombok Buchten und Strände, die weit mehr bieten.


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Shopping darf natürlich nicht fehlen. Das für den Tourismus relevante Leben in Kuta spielt sich eigentlich vor allem entlang zweier Strassen ab, die parallel zueinander und zum Strand verlaufen, der Jl. Pantai Kuta Beach und der Jl. Legian. Dazwischen befinden sich schmale Strassen und Gassen. Hunderte von Läden und Auslagen säumen die Jl. Legian und die Jl. Pantai Kuta. Das Angebot ist immer wieder dasselbe, seien es Tücher, Kleidungsstücke, Uhren oder Schmuck. Trotzdem wurde es uns nicht langweilig. Wahrscheinlich, weil es beim ersten Mal ja immer etwas zu entdecken gibt. Und grosse, markante Gebäude gibt es kaum. Spät am Abend haben wir dann ein grosses Shopping Center gefunden. Die meisten Geschäfte hatten aber bereits geschlossen.

Und die Nacht? Viele bunte und blinkende Lichter, da und dort laute Musik aus Discos, Gehupe, Geschwätz, Gelächter, Geschrei. Viele Restaurants und Bars sind auf länderspezifisches Publikum zugeschnitten, eines für Australier, dann eines für Deutsche, für Engländer, usw.. Alles normal, so schien es uns. Eben so, wie es in einer Stadt in der Nacht zu und her geht. Harmlos, für uns. Nicht aber für religiös motivierte Radikale. Ein grosses, in der Nacht hell beleuchtetes Denkmal erinnert an die 202 Opfer (alle Namen auf einer Tafel angeschrieben), die 2002 bei einem Bombenanschlag ums Leben kamen.



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